5. Die Weihnachtskrippe einer Mediatorin ;)

5. Die Weihnachtskrippe einer Mediatorin ;)

Schau drauf und entdecke Neues!

Im Countdown 2018 haben wir in unserem Beitrag 5 das Systembrett vorgestellt. Ein Klient hatte mein Systembrett mit einer kreativen Weihnachtskrippe verglichen. Das hatte mich motiviert im Countdown diese lässige Methode  vorzustellen. Und weil das Systembrett immer noch eine meiner Lieblingsmethoden ist, bekommt es auch heuer wieder Platz 5 im Countdown.  [Bitte nicht mit der Familienaufstellung verwechseln, das ist eine andere Sache.]

Mittlerweile habe ich die Figurenauswahl erweitert. Eine der neuen Figuren finde ich ganz besonders spannend. Anfänglich hatte ich Bedenken, ob ich sie überhaupt verwenden kann. Meine Zweifel waren allerdings rasch ausgeräumt. Denn sie wird fast bei jeder Aufstellung mit großer Begeisterung verwendet. Manche finden ihren Ausdruck beängstigend, andere empfinden sie als sehr kraftvoll und einige sehen sie als etwas ganz Besonderes.

Wann kommt das Systembrett zum Einsatz? Diese Methode eignet sich sehr gut, um Klarheit in verfahrene Situationen zu bringen. Ihr habt bestimmt schon selbst einmal erlebt, dass ihr trotz Durchspielen sämtlicher Optionen und endlosem Herumgrübeln in der Sache nicht weitergekommen seid. Ein Einsatz könnte wie folgt ablaufen:

Eva fühlt sich in ihrem Job nicht mehr richtig wohl. Sie weiß aber nicht, woran es wirklich liegt. Hat es vielleicht gar nicht mit dem Job zu tun und kommt die Unzufriedenheit woanders her? Eva überlegt in alle Richtungen, bespricht das Thema mit ihrer Freundin und ihrem Mann. Sie kommt aber nicht weiter und weiß nicht, was sie tun soll. Die Situation belastet sie jedenfalls.

Das Problem kommt aufs Brett. Das passiert folgendermaßen: Eva wählt für alle Personen, die ihrer Meinung nach eine Rolle spielen eine Figur aus und positioniert diese intuitiv. Nach einigen Fragen finden wir heraus, dass der „Job“ selbst auch in einer Figur am Brett stehen soll, ebenso bekommt die „persönliche Entwicklung“ und die „Freizeit“ einen Platz. Als sich Eva selbst auf dem Brett positioniert, passiert das erste Aha- Erlebnis. Nach weiteren Fragen, die ich ihr stelle, werden Figuren verschoben und Zusammenhänge werden sichtbar. Eva betrachtet ihre Situation von allen Seiten. Sie findet Gefallen am Ausprobieren. Im „echten“ Leben könnte sie nicht so gefahrlos „herumspielen“. Am Ende hat sich Eva eine Positionierung der Figuren/Symbole erarbeitet, die für sie stimmig erscheint. Dieses Bild ist ihr Ziel. Weil sie gesehen hat, was im Weg steht, weiß sie nun auch welche Schritte sie setzen wird, um im „echten“ Leben dorthin zu kommen.

Die Aufstellung am Brett hat Eva Folgendes ermöglicht:

  1. Sie hat erkannt, welche Personen und Faktoren bei ihrem Problem eine Rolle spielen.
  2. Ihre inneren Bilder und Gedanken wurden begreifbar.
  3. Das Problem wurde veränderbar.
  4. Sie konnte unterschiedliche Szenarien ausprobieren.
  5. Sie hat neue Optionen entdeckt.
  6. Eva hat erkannt, dass es mehr Varianten gibt, als sie bisher kannte.
  7. Ihr Problem wurde „entemotionalisiert.
  8. Sie konnte die Situation sachlicher betrachten.
  9. Sie hat Abstand von der eigenen Situation gewonnen.

Für wen passt diese Methode? Die Methode passt für jeden, der nach neuen Erkenntnissen sucht und der dazu gerne über den eigenen Tellerrand schaut. Häufig ist das, worum unsere Gedanken kreisen, nicht das, worum es wirklich geht. Die festgefahrenen Gedanken blockieren uns. Erst wenn wir die gewohnte Denkweise verlassen, können wir aus der ganzen Fülle an Möglichkeiten schöpfen.

Angenommen Weihnachten stresst euch. Euch sind einige Ursachen auch bewusst, allerdings wisst ihr nicht, wie ihr die Situation verbessern könnt. Eine Aufstellung am Brett kann euch neue Wege aufzeigen und einen veränderten Blick auf die Situation geben. 🙂

Neue Perspektive

Alles Liebe

Silke

 

Lasst uns Freunde sein und folgt uns!

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